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"Die Pfade der Phänomenologie"

  

 

 

Freiburg, Meßkirch, Speyer. Die Pfade der Phänomenologie
Eine Städtepartnerschaft im Jahr der Geisteswissenschaften

 

Seit dem Jahr 2000 richtet das Bundes- ministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog die Wissenschaftsjahre aus. Nach sieben Wissenschaftsjahren, die sich vorrangig den Naturwissenschaften widmeten, wurden im Wissenschaftsjahr 2007 erstmals die Vielfalt und Bedeutung der geisteswissenschaftlichen Fächer, Themen und Methoden in die Öffentlichkeit gerückt.
Im Jahr der Geisteswissenschaften wurden durch thematische Städtepartnerschaften bereits bekannte geisteswissenschaftliche Entwicklungslinien und maßgebliche Denker des deutschen Geisteslebens aufgegriffen und in einem neuen Kontext präsentiert und vermittelt. Durch das Zusammenführen verschiedener Standorte zu einem gemeinsamen inhaltlichen Schwerpunkt ließen sich spannende Verknüpfungen aufzeigen und neue Perspektiven auf scheinbar vertraute Themenkomplexe erschließen. Fünf zentrale ideen- geschichtliche Themen wurden für das Jahr der Geisteswissenschaften ausgewiesen und die hierfür maßgeblichen Städte ausgewählt.
  Die Städtepartnerschaft Die Pfade der Phäno- menologie vereint in sich drei Stationen im Leben der bedeutendsten Wegbereiter der deutschen Phänomenologie und illustriert die oftmals engen Verbindungen zwischen Ort, Werk und Philosophie: Die Freiburger Zeit des Begründers der deutschen Phänomenologie Edmund Husserl, Martin Heideggers enge Verbundenheit mit seinem Geburtsort Meßkirch und Edith Steins Zeit als Lehrerin an der Mädchenschule der Domini- kanerinnen in Speyer. Die sich kreuzenden Lebenswege der drei Denker, ihre gemeinsamen biographischen Stationen und Erkenntnisse, ihre Unterschiede sowie ihre Einflüsse auf die Entwicklung der Philosophie sollten in der Städtepartnerschaft nachgezeichnet und erlebbar gemacht werden.
       
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