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Vorlesungen

„Phänomenologie der Leiblichkeit“ von Bernhard Waldenfels als Podcast! Zum Thema Leiblichkeit hat Bernhard Waldenfels in verschiedenen Jahren seiner Lehrtätigkeit Vorlesungen gehalten. Die Tonbandaufnahmen der Vorlesungen aus dem Wintersemester 1996/97, gehalten in Bochum unter dem Titel "Phänomenologie der Leiblichkeit", sind nun erstmals als Podcasts frei zugänglich.

 

Die Vorlesungen, die unter dem Titel "Das leibliche Selbst" (2000) schließlich auch in Buchform veröffentlicht wurden, greifen zurück auf Husserls, Schelers, Plessners und vor allem auf Merleau-Pontys Phänomenologie des Leibes sowie auf die Gestalttheorie, Verhaltensforschung, medizinische Anthropologie und Pathologie. Gleichzeitig werden Brücken geschlagen zur neurologischen Forschung sowie zu Fragen der Körpergeschichte, -technik und -politik.

Den Link zum Pdcast finden Sie hier.

Inhalt der Vorlesungen:

1. Vorlesung vom 22.Oktober 1996
Vorbemerkungen. Das Rätsel des Leibes: Alltagsvorstellungen und Sprachformen; Vom Weltleib zum Naturkörper; Der Leib als Körperding; das Beispiel des Phantomglieds; Der Leib als ‚Ding besonderer Art‘; ‚mein Leib‘.

2. Vorlesung vom 29. Oktober 1996

Rekapitulation: Affektivität, Kinästhetische Empfindung, Der Leib als Willensorgan; Der fungierende Leib: Ambiguität, Selbstbezug, Selbstentzug und Fremdbezug. Empfinden und Wahrnehmen: Kontextualität der Wahrnehmung; Kritik an der Konstanzannahme; Wahrnehmung als Gestalt- und Strukturbildung.

3. Vorlesung vom 5. November 1996

Rekapitulation: Wahrnehmung als Gestaltungsvorgang, Zur Entstehung von Normen, moderne Wahrnehmungstheorien; Sichempfinden und Sichbewegen in der Welt; Vielheit der Sinne und Synästhesie; Qualitäten, Dinge, Gegenstände.

4. Vorlesung vom 12. November 1996
Rekapitulation: Ergänzendes zum Thema „Empfinden und Wahrnehmen“, Vorwelt (prémonde), Das Subjekt des Empfindens, Wahrnehmens, Erkennens, Zur Kontextualität als Verweisungsfülle. Raumzeitliche Orientierung und leibliche Bewegung: Rückblick auf Platon und Aristoteles: Kosmische Selbstbewegung; Körperschema und leibliche Verortung.

5. Vorlesung vom 19. November 1996
Rekapitulation: Ergänzende Bemerkungen zum Körperschema; Zeitlichkeit der leiblichen Bewegung; Parallelisierung von Räumlichkeit und Zeitlichkeit; Kreisbewegung und lineare Bewegung; Orientierte und homogene Zeit, Probleme infolge mangelnder Zielorientierung; Greifen und Zeigen.

6. Vorlesung vom 26. November 1996
Rekapitulation; Intentionalität der leiblichen Bewegung. Spontaneität und Gewohnheit: Rationalistische und empiristische Lerntheorien; Gewöhnung als Einverleibung von Strukturen.

7. Vorlesung vom 3. Dezember 1996
Rekapitulation; Lernen als Erwerb perzeptiver Strukturen; Aktuelle und habituelle Leiblichkeit, Situation und Welt; Virtuelle Leiblichkeit und Spontaneität.

8. Vorlesung vom 10. Dezember 1996
Rekapitulation: Freiheit und Spontaneität; Die Kontingenz jeder Ordnung; Graduelle Differenzierung von Freiheit und Unfreiheit; Der Spielraum; Zum Verhältnis von Spontaneität und Kunst; Der Begriff Spontaneität bei Kant; Inszenierte Freiheit. Der leibliche Ausdruck: Barriere zwischen Innen und Außen; Ausdruck als Realisierung von Sinn; das Beispiel der Aphonie.

9. Vorlesung vom 7. Januar 1997

Körpersprache; Ausdruckwelt und der sogenannte Animismus. Der Leib als Umschlagstelle: Methodische Zwischenüberlegung; Der Leib zwischen Kultur (Geist) und Natur.

10. Vorlesung vom 14. Januar 1997
Rekapitulation; Der Leib als Eigenleib. Eigenleib und Fremdleib: Selbstbezug und Fremdbezug?

11. Vorlesung vom 21. Januar 1997
Zwischenleiblichkeit: Verschränkung von eigener und fremder Leiblichkeit; Generativität.

12. Vorlesung vom 28. Januar 1997

Erotisch-sexuelles Begehren; Poymorphismus des Geschlechtsleibes.

13. Vorlesung vom 4. Februar 1997
Rekapitulation zum Polymorphismus des Geschlechtsleibs; Natürliches und Künstliches Geschlecht.

14. Vorlesung vom 11. Februar 1997

Leibliches Responsorium: Intentionalität, Kommunikativität und Responsivität; Leibliches Antworten; Stimme und Echo, Blick und Spiegel; Ethos der Sinne.

 
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